Lunare Energie

 

Die reine Energie

 

Die reine Energie zieht nicht und drückt nicht, sie haftet auch nicht an und man kann sie nicht festhalten. Sie ist immer da und überall ohne Grenzen verfügbar. Jederzeit kann man sie ganz erfahren, noch ist sie ungeteilt, eine Einheit, ein Wesen, ein Ganzes. Wenn sie eine Farbe hat, wäre es weiß, aber sie ist noch nicht mal weiß, sie ist noch rein, klar, voll. Sie atmet nicht ein und sie atmet nicht aus, es ist nicht als ob der Atem angehalten wird und man daran erstickt, es ist das Gegenteil von anhalten, es ist das volle und leere in Einheit, der Atemzug, der in sich genug zieht, weht und pulst.  Sie ist die Kraft, die hinter dem Atem wohnt, immer wartet, liebevoll führt und ständig verfügbar ist. Ein und Ausatmung in einem ewigen Punkt vereint.

Grenzen kennt sie keine, aber wo sie nicht allein da ist, da beginnt die Grenze. Sie manifestiert sich in Stufen, oder anders ausgedrückt, der Weg  der reinen Energie bis hin zur Masse geschieht in Stufen.  Das Stufenrad der Energie beginnt mit dem Anfang. Beginne unterliegen schon, teilen, trennen und alle Teile ziehen nacheinander wie auf einer Reihe dahin, die Zeit zieht sie ins Bewusstsein, in die Existenz , lässt sie ein Weile stehen und nimmt sie uns dann wieder weg.

 

 

 

 

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Lunare Energie

 

Lunare Energie ist der Name für die erste Stufe der Verwandlung von reiner Energie in Masse. Überwiegend rein, aber schon mit Eigenschaften behaftet. Diese Eigenschaften machen eine Speicherung möglich, lassen sie uns als Farbe und Form erscheinen, wir fühlen sie kommen und wir fühlen sie gehen.  Sie kommt hauptsächlich im Wasser vor.  Das Wasser ist ihr Behälter, nicht irgendeine feste Materie oder andere Flüssigkeiten. Im Wasser kann die reine, solare Energie zu lunarer Energie umgewandelt werden.

 

Die lunare Energie betreibt unser Gehirn, sie ist der Strom, der in unserem Geist die Gedanken, Gefühle, Wünsche, Rechnungen, Gleichungen, Worte und Launen bewirkt. Die reine Energie nimmt langsam Form und Farbe an, erst nur schemenhaft im Gehirn, in unserem Denken und Fühlen und  in einem natürlichen Prozess wird sie dann in die nächste Stufe verwandelt. 

 

Wenn die reine Energie ins Wasser eindringt, es penetriert, dann ist das ein sehr fruchtbarer Prozess. Es ist als ob zigmillionen Samen von endlos vielen Wasserzellen empfangen werden und in jeder Wasserzelle, in jedem Molekül wächst ein kleiner Regenbogenkerl heran, angefüllt mit der Intelligenz des Lichtes aus dem Universum, vom Wassernetz in bunte Fäden eingewoben. Das Wasser voll Wissen und Weisheit verkleistert, bildet Wellen, Knödel, Tropfen, Klumpen, Wirbel und gibt dem ewigen Licht vergängliche Formen.

 

Aus dieser Kraft, aus dieser unwiderstehlichen Flut entstehen die Regenbogenfarben. bilden sich erste Formen, noch ohne Rahmen, fließend und schon sichtbar. Gestaltennebel, formlose Form, inhaltloses Wehen, Wolkenbilder, aus reinem Licht gewebt. Nicht mehr rein weiß und klar, sondern bunt, rot, orange, gelb, grün, blau, lila und alle anderen Mischungen daraus. Diese Welt bezeichnen wir die Lunare-Energie-Welt. Wie das Mondgestirn das eine Licht der Sonne in ständig wechselnden  Zeichen zeigt, selber immer gleich rund, zeigen sich doch immer andere Formen, wie die Mondsichel, der Halbmond und der Vollmond..

 

Wir Menschen erleben diese orangene, goldene Zone des Rades der Energiemanifestation im Geist. Wir sehen vor unserem inneren Auge Gestalten, Bilder, hören mit unserem inneren Ohr Stimmen sprechen, reden, singen, flehen, weinen und lachen.

 

Wir lieben es, wenn unsere Gehirne im Licht mitschwingen. Der Körper saugt durch den Stoffwechsel, die Verdauung, die solare Energie aus der Nahrung und transportiert sie in die Nervenbahnen, die sich wie ein Netz aus Stromleitungen durchs warme Körperwasser ziehen. Im Nervenzentrum Gehirn bilden diese Leitungen ein Netz aus allem, was die Erde an Wissen und Weisheit auszeichnet. Aus diesem Nervennetz pulsieren Stromstöße ins gesättigte, warme Hirnwasser und bilden darin Energieformen aus Regenbogenlicht. Das solare, klare Licht strahlt in die winzigen Wassertropfen, die sich im Nervennetz befinden und es bilden sich in jeder Wasserzelle Regenbogenringe, die sich drehen, überlagern, durchdringen, anziehen und abstoßen.

 

Unser Bewusstsein bildet sich, es fließt im Wasser, gespeist aus solarer Energie wird die Energie jetzt lunar, bildet Farben, Bilder, Gedanken, Gefühle, Wahrnehmungen. Die Lunare Energie ist gleichbedeutend mit Regenbogenenergie. Unser Geist lebt in zahllosen Regenbogenringen, entdeckt die Zeit, das Kommen und Gehen der Dinge und entsprechend der Matrix beginnt er diese Erfahrungen zu ordnen. Wir beginnen die Welt innen und außen zu verstehen.

 

Lunare Energie ist auch die gute Laune Energie. Viel  Lunarenegie macht gute Laune, zu wenig macht depressiv, missmutig, aggressiv. Bei guter Laune leuchten die Augen wie Sterne, das Körpergefühl ist leicht und prickelnd und die Worte voller Stärke. Gewinnen wir beim Energieaustauschen welche, dann haben wir gute, verlieren wir, haben wir  schlechte Laune. Ballt sich Energie zusammen, dann wird sie stärker, teilt man sie auf, wird sie schwächer. Wenn beide geben, dann wird die Energie mehr für jeden spürbar, wenn beide nehmen, dann verliert jeder, gibt jeder gerade soviel, wie er bekommt, dann tut sich wenig, das langweilt.

 

Lunare Energie lässt sich untereinander austauschen. Jedes  einzelne Menschenwesen ist voll von Wasser und in diesem See´le schwimmt die lunare Energie. Wenn es regnet, dann fällt zwar jeder Tropfen getrennt von den anderen aus dem Himmel, sonst wäre er ja kein Tropfen.  Aber am Boden, da fließen sie wieder zusammen und bilden all diese Wassernetze, aus denen das Leben sprießt. Wassertropfen bilden Wassernetze, oder verdampfen wieder. Allein bleibt keiner lange. So geht es auch uns Menschen, als Regenwasserwesen: wir wollen Netze ausbilden, denn nur so lässt sich die lunare Energie austauschen.