Global Brain

 

Ihr müsst euch die Gesellschaftsform auf diesem Planeten in 100 Jahren wie bei einem Gehirn vorstellen. Die Anzahl der Nervenzellen in einem menschlichen Gehirn beträgt in etwa 10.000.000 (10 Milliarden) Einzelzellen. Es leben heute auch ca. 10.000.000 Menschen auf diesem Planeten und wir haben uns wie ein Gehirn strukturiert. Jede einzelne Zelle wird aus sich heraus mit Energie versorgt, durch  Essen und Trinken, und ist mit allen anderen Zellen vernetzt. Wenn unser Gehirn arbeitet, dann strömt aus der Einzelzelle diese Energie in Form von kleinen Regenbogenringen nach außen. Diese Regenbogenringe überschneiden sich, bleiben klein, oder werden manchmal groß, und größer, bis manchmal auch ein einziger gemeinsamer großer Regenbogenring aus den vielen kleinen geworden ist. Dann wieder gibt’s nur kleine, mittelgroße, dicke und dünne Ringe. Je nach dem wie sich die Farben überlagern, entstehen neue Farben, Brauntöne, Mischfarben, helle und dunkel Zonen und ständig entstehen diese Ringe neu.

 

Damit das Gehirn gut funktioniert, müssen möglichst alle Zellen gesund sein. Zu viele kranke oder abgestorbene Zellen schädigen die Arbeit des ganzen und wenn es zu viele Kranke gibt, dann wird der ganze Organismus geschwächt, somit jede Zelle, auch die gesunden werden dann langsam krank und sterben. Also legen wir in der globalen Gesellschaft  großen Wert darauf, möglichst viele Menschen mit Energie, Wasser, Nahrung und Vernetzung zu versorgen, dann hat jeder Einzelne am meisten von seiner Existenz.  Wie im Gehirn gibt es Regionen die bestimme Aufgaben haben. Wir  haben das an Hand des Regenbogenrades organisiert. Es gibt Menschen, die lassen sich leicht den roten Zonen, andere wieder in blauen Zonen nieder. Das wechselt auch öfter mal im Leben.

 

Wir legen Wert darauf, Zusammenhänge zu erkennen und herzustellen. Vor 100  Jahren war das Gegenteil, die Methode alles in seine Einzelteile zu zerlegen, zu analysieren und zu beziffern an seine Grenzen gelangt und dieses System wurde damals geändert. Ein Festhalten an dem Glauben ans Geld und an die Feuerwaffen hätte die Anzahl der Menschen soweit reduziert, dass die Ausbildung  des global  Brains gescheitert wäre. Es gab Gedanken in  diese Richtung, weniger Menschen, so ca. eine Milliarde wären genug für diesen Planeten,  aber die Reduzierung auf diese Zahl hätte einen Rückschritt in der Evolution auf die Stufe der Steinzeit bedeutet. Auch die Reichen und Mächtigen der Erde wären bald in den Strudel des allgemeinen Niedergangs gerissen worden. Es gab keinen andern Ausweg, es musste alle Anstrengung darauf verwendet werden, das Gehirn in allen Einzelzellen gesund zu machen.

Damals waren einige wenige Pyramidensysteme am Ruder und kämpften um die globale Vorherrschaft. Aber dazu mussten die Pyramiden immer weiter wachsen, dadurch wurden sie höher, an der Basis wurde dadurch der Druck immer weiter erhöht. Wie bei einem Gletscher bei genügend Druck von Oben, das Eis unten wieder flüssig wird, so ging es diesen Hierarchien. Sie begannen abzurutschen und wurden instabil. Es war abzusehen, wann die Basis zerbricht und dadurch das ganze System abstürzen würde. Der Umbau wurde eingeleitet, es war nicht einfach ein hierarchisches System in ein zyklisches umzuwandeln, aber es gelang.  Dafür sind wir heute alle sehr, sehr froh.

 

Der Ansatz geschah auf mehreren Ebenen, die alle gleichzeitig greifen mussten. Also dann der Reihe nach:

Die erste Massnahme

Es musste die Gesellschaft beruhigt werden. Damals saßen die Menschen noch alle immerzu auf Stühlen, Sesseln usw. herum, das war so die Wohnkultur, jede Wohnung war so eingerichtet. Um den Pegel an lunarer Energie zu heben, war eine Umstellung auf Monde nötig. Die Sitz und Wohnkultur war mit schuld an der schlechten Energieversorgung. Man sagte nicht umsonst, dass Verbrecher  im Gefängnis sitzen müssen. Deshalb wurden in die Gefängnisse keine Monde gestellt, denn man war der Meinung, Strafe muss sein. Ein Häftling muss  zur Strafe auf einem Stuhl sitzen. Später kamen dann die Monde auch in die JVA´s , denn man hatte erkannt, dass die Resozialisierung der Straftäter dadurch erheblich erleichtert wurden. Nur noch die Schwerverbrecher müssen auch heute noch im Knast auf einem Stuhl  sitzen.

Die Menschen waren damals gerade dabei sich wie die Gehirnzellen zu vernetzen. Viele hatten schon Fernseher.  Internet und die Medien  verschafften den Einzelnen Zugang  zu jeder anderen Zelle, die Entwicklung geschah rasant. Wie eine Pflanze Wachstumsschübe kennt, so wurde auch das global Brain in Schüben ausgebildet. Der nächste Schub bestand darin, den Einfluss der Schwerkraft sinnvoll zu nutzen, wenn man vernetzt war. Es wurden nach und nach die Stühle durch Monde ersetzt, innovative Firmen veranstalteten Ihre Sitzungen auf Monden, in den Schulen wurden die Klassenzimmer so eingerichtet, die Büros verwandelten sich, man konnte unter freiem Himmel arbeiten, mit seinem Mond umherziehen, das Besitzdenken geriet in eine neue Phase, denn alles was man wirklich besitzen mochte, war ein Mond.

Die Wohnungsgrößen glichen sich weltweit an. Wer Platz für einen Mond hatte, war schon gerettet, wer Platz für sechs Monde hatte, dem ging es schon gut. Nur wer keinen Platz für einen Mond hat,  war und ist arm.

Der positive Effekt beruhte auf einer Stärkung des Gleichgewichtsinnes. Dieses machte sich bald überall bemerkbar, dadurch fand das ganze System wieder ins Gleichgewicht. Die lunare Energie war im Überfluss spürbar.

 

Die zweite Maßnahme:

Die Einführung des Regenbogenrades als Denkschablone.

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Unsere Erde ist zu einem Hirnball mutiert, ein großer, blauer Ball, der auf seiner Oberfläche in bunten Farben schimmert und von einem Nervennetz, das 10 Milliarden Menschenwesen bilden, überzogen. Das Grün der Wälder und Gräser, türkise Meere, silberne Seen und wir Menschen schaukeln auf seiner Oberfläche herum und lassen es uns gut gehen.